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Endlich Oberschule! Wie ich mein neues Umfeld über meine Stoffwechselstörung informieren kann

Der Wechsel auf die Oberschule ist ein großer Schritt. Neue Lehrkräfte, neue Mitschülerinnen und Mitschüler, neue Fächer und oft auch ein längerer Schulweg.

Das ist spannend – und manchmal auch ein bisschen aufregend.

Wenn du eine Stoffwechselstörung hast, fragst du dich vielleicht:

„Soll ich davon erzählen?“

„Wie erkläre ich das am besten?“

„Was ist, wenn die anderen komisch reagieren?“

Die gute Nachricht ist: Du entscheidest selbst, wem du etwas erzählen möchtest und wie viel du erzählen willst.

Warum es hilfreich sein kann

Wenn Lehrkräfte oder enge Freundinnen und Freunde wissen, dass du eine Stoffwechselstörung hast, können sie dich besser unterstützen.

Sie verstehen dann zum Beispiel,

• warum du regelmäßig essen oder trinken musst, • warum du Medikamente einnimmst, • warum du manchmal eine Pause brauchst oder einen Arzttermin hast, • oder was in einem Notfall wichtig ist.

Das bedeutet nicht, dass du eine Sonderbehandlung bekommst – sondern dass andere wissen, wie sie dich unterstützen können.

Wie kannst du es erklären?

Du musst keinen langen Vortrag halten.

Oft reichen ein oder zwei Sätze, zum Beispiel:

„Ich habe eine Stoffwechselstörung. Mein Körper verarbeitet bestimmte Stoffe anders als die meisten Menschen. Deshalb muss ich auf ein paar Dinge achten, damit ich gesund bleibe.“

Wenn jemand mehr wissen möchte, kannst du mehr erzählen. Wenn nicht, ist das auch völlig in Ordnung.

Nicht jeder muss alles wissen

Du bist nicht verpflichtet, deine Stoffwechselstörung der ganzen Klasse zu erzählen. Viele Jugendliche informieren ihre Klassenleitung, einzelne Fachlehrkräfte und ihre engsten Freundinnen oder Freunde. Wer darüber hinaus Bescheid weiß, entscheidest allein du.

Nutze die App

In dieser App findest du Informationen über deine Stoffwechselstörung, die dir helfen können, sie anderen zu erklären.

Du kannst außerdem Notizen anlegen und dir wichtige Punkte aufschreiben, die du im Gespräch mit Lehrkräften oder Mitschülerinnen und Mitschülern erwähnen möchtest. So fühlst du dich sicherer und vergisst nichts Wichtiges.

Denk daran

Du entscheidest, wer davon erfährt – und wie du deine Geschichte erzählst.

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